Nachwuchs folgt der Spur des Rohstoffs Holz
Nettgau (wmo). Wie der Rohstoff Holz verarbeitet wird, den das Betreuungsforstamt Westliche Altmark der Industrie zur Verfügung stellt, davon machten sich die Auszubildenden, die derzeit im Zartau einen Forstberuf erlernen, bei einem Besuch im Nettgauer Glunz-Werk ein Bild.
In einem kleinen Film, der von den Jugendlichen des Unternehmens selbst angefertigt wurde, sowie bei einem Rundgang durch den Betrieb lernten sie die verschiedenen Produktionsschritte bis zur fertigen Span- beziehungsweise OSB-Platte kennen. "Sie sind die Holzlieferanten, und wir freuen uns, dass Sie sich dafür interessieren, was mit dem Rohstoff hinterher geschieht", nahm Werksleiter Alfred Engelshove die Auszubildenden in Empfang.
Eine besondere Überraschung konnten Auszubildenden-Sprecher Matthias Henneick und seine Kollegen im Anschluss in Empfang nehmen. Beke Vorwerk von der Lüneburger Holztransportfirma Bockelmann überreichte einen Satz gesponserter T-Shirts, mit denen der Klötzer Forstnachwuchs künftig einheitlich ausgestattet werden soll. "Das zeigt die Verbundenheit im Kleinen und wird hoffentlich dazu beitragen, dass die Ausbildungsstätte im Zartau als Einzige nördlich der A2 erhalten bleibt", bedankte sich Forstamtsleiter Helmut Jachalke für die Spende.
Derzeit werden dort 18 junge Menschen in drei Lehrjahren von zwei Meistern ausgebildet. "Dass ein öffentlicher Träger eine solche Ausbildungsstätte betreibt, ist nicht selbstverständlich", betonte Jachalke.
